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Ausbau des Breitbandnetzes

Meldung vom 27.02.2020 Kooperationsvertrag zum Ausbau des Breitbandnetzes in Pegnitz unterschrieben.

Mit den Worten „was lange währt, wird endlich gut“ unterzeichnete Bürgermeister Uwe Raab am 20. Februar 2020 den Kooperationsvertrags mit der Firma NGN Fiber Network KG zum Ausbau des Breitbandnetzes in den Pegnitzer Ortsteilen Vestenmühle, Hedelmühle, Herrenmühle, Scharthammer, Kotzenhammer, Wolfslohe, Haidmühle, Oberhauenstein und Hollenberg. Projektleiter Christian Götz versicherte nochmals, dass wie vereinbart innerhalb der nächsten 11 Monate die benannten Ortsteile mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen bis ans Haus versorgt werden. Damit werden, so Raab, die bisher mit schnellem Internet unterversorgten Gebiete mit dieser so wichtigen Infrastruktur ausgestattet.

Beschlossen wurde der Einstieg und die Durchführung des bayerischen Förderprogramms „Höfebonus“ zur Breitbandversorgung von Weilern und kleineren Ortschaften am 31.07.2017 durch den Pegnitzer Stadtrat. Nach Angebotseinholung und Prüfung folgte am 06. November 2019 der Beschluss zur Vergabe der Bauleistungen an die Firma NGN Fiber Network KG. Mit Gesamtkosten von ca. 800.000 € und einer Förderung von 90% (720.000,-€), betragen die Kosten für die Stadt Pegnitz rund 80.000 €.

Aber auch die restlichen sogenannten weißen Flecken von Pegnitz (Leups, Lüglas, Lobensteig, Kleinkrausmühle, Großkrausmühle, Heroldsreuth, Bodendorf, Birklmühle, Bronn, Neuhof, Penzenreuth, Pertenhof, Stemmenreuth und Rosenhof) können hinsichtlich Breitbandversorgung zuversichtlich nach vorne blicken. Alle bisher noch nicht mit mindestens 30MB versorgten Gebiete, werden im Rahmen des Bundesprogramms Breitbandausbau, an dem die Stadt Pegnitz unter Regie des Landkreises Bayreuth teilnimmt, mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus versorgt werden. Aufgrund des Fördersatzes von ebenfalls 90% entfallen lediglich 160.000 € der Gesamtkosten von 1.600.000 € auf die Stadt Pegnitz. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Telekom soll in den nächsten Tagen erfolgen. Anschließend kann der Ausbau erfolgen. Maximal 48 Monate sind für den Gesamtausbau vorgesehen. Auf Nachfrage und Bitte von Bürgermeister Raab, wird die Telekom versuchen einen deutlich schnelleren Ausbau anzustreben. So ist auch hier eine Realisierung bereits 2021 denkbar.

Des Weiteren wurde die Telekom mit der Herstellung der Glasfaseranschlüsse für die städtischen Schulen beauftragt. Hierfür wurde die Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser genutzt. Mit einer ebenfalls 90%-igen Förderung werden so sowohl die Grundschule wie auch die Christian-Sammet-Schule innerhalb der nächsten 24 Monate einen direkten Glasfaseranschluss erhalten. Von den Gesamtkosten von 100.000 € verbleiben 10.000 € bei der Stadt Pegnitz.

Durch die konzentrierte, zielgerichtete und effektive Arbeit im Pegnitzer Rathaus konnten somit Investitionen in Höhe von 2,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau akquiriert werden, die maßgeblich dazu beitragen, Pegnitz für die kommenden Jahre zukunftsfähig zu machen.

Auf dem Bild (von links): Manfred Kohl und Hans-Ulrich Warber von der Stadt Pegnitz, Bürgermeister Uwe Raab, Christian Götz von der Firma Firma NGN Fiber Network sowie Uwe Meyer, Geschäftsführer der süd//dacor GmbH.

Kategorien: Rathaus

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