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Ausstellung im Bürgerzentrum

01.10.2018 "Pegnitz in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges 1618 -1648" vom 1. Oktober bis 31. Dezember

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Vor 400 Jahren begann mit dem „Prager Fenstersturz“ der ‚Dreißigjährige Krieg‘. Diese sich über mehrere Jahrzehnte hinziehenden konfessionellen Auseinandersetzungen hatten auch gravierende Auswirkungen auf unser Gebiet. Pegnitz wurde innerhalb kürzester Zeit – nämlich in den Jahren 1632 und 1634 – zweimal verheerend zerstört. Mehr als zwei Drittel der Häuser am Markt wurden damals ein Raub der Flammen. Doch auch in den Jahren danach kam die Stadt nicht zur Ruhe. Plündernde kaiserliche und schwedische Truppen zogen immer wieder durch unser Gebiet und sorgten in der Bevölkerung für großes Elend. Erst 1650 flauten die Unruhen allmählich ab.

Die Ausstellung versucht, einen Einblick in die damalige Zeit zu geben. Zu sehen sind u. a. die Originalakten, die die Zerstörung der Häuser am Markt dokumentieren. Es werden auch deren Besitzer und ihr Beruf genannt. Außerdem existieren zahlreiche Ratsprotokolle, aus denen die Einquartierung „fremder Truppen“ ersichtlich wird. Darin wird auch aufgezeigt, welche Kosten auf die Stadt bzw. die Bevölkerung zukamen.

Eindeutiger „Star“ der Ausstellung ist aber eine Münze! Es ist eine kleine Sensation! Es geht nicht um irgendeine Münze, sondern um die sog. KIPPERMÜNZE, die Im Jahre 1622 für nur wenige Wochen in Pegnitz geprägt wurde, offiziell bezeichnet als „Kipper-24 Kreuzer“ (Sechsbätzner). Laut Expertenauskunft existieren nur noch zwei Exemplare. Erstmals überhaupt ist eine dieser Original-Münzen bis 31. Dezember 2018 im Bürgerzentrum zu sehen.

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