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Gregori 2019

24.05.2019 Stellungnahme von Bürgermeister Uwe Raab

Anlässlich der Diskussion um das diesjährige Gregorifest, nehme ich wie folgt Stellung:

Das Gregorifest ist ein gemeinsames Fest der Grundschule Pegnitz und der Stadt Pegnitz. Es ist ein historisches, traditionsreiches und ausgesprochen schönes Fest, welches seinen festen Platz in Pegnitz hat und immer haben wird. Wir alle erinnern uns gerne an unsere Kindheit und die mit Gregori verbundenen Freuden. Eine Abschaffung steht nicht zur Diskussion.

Auch in diesem Jahr ist Durchführung des Gregorifestes im üblichen Ausmaß am Schloßberg geplant. Die Änderung betrifft lediglich den Fall, dass eine Durchführung aufgrund von schlechtem Wetter am Schloßberg nicht möglich ist.

In den vergangenen Jahren gab es einen Ausweichtermin, an dem das Gregorifest bei schönem Wetter, wenn zum Ersttermin schlechtes Wetter war, durchgeführt wurde. War an beiden möglichen Terminen schlechtes Wetter, so wurde das Fest abgesagt.

In Vergangenheit war es noch oft bei Pegnitzer Unternehmen üblich am Gregori-Nachmittag den Betrieb einzustellen, so dass alle Beschäftigten die Möglichkeit hatten, gemeinsam mit ihren Kindern das Fest zu besuchen. Dies hat sich mit den Jahren geändert, so dass auch an Gregori gearbeitet und entsprechend von den Eltern Urlaub oder frei beantragt werden muss. Um seitens der Eltern sicher „auf Gregori“ gehen zu können, waren somit aufgrund des Ausweichtermins seitens der Eltern an zwei Tagen frei zu beantragen.

Es ist für uns nachvollziehbar, dass es zunehmend Anfragen vieler Eltern gibt, die insbesondere aufgrund der nie 100%-ig sicheren Durchführung des Gregorifestes um eine Änderung gebeten haben. Dies betrifft natürlich nicht alle Eltern. Insbesondere aber Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil bzw. zwei berufstätigen Elternteilen, ohne verfügbare Großeltern, um diese Betreuungszeiten abzufangen, haben es schwer mit ihren regulären Urlaubstagen neben den Schulferien weitere schulfreie Tage wie Gregori abzudecken. Zudem wollen ja auch diese Eltern gerne den Auftritt ihres Kindes am Gregorifest sehen - ganz abgesehen von der Enttäuschung des Kindes, falls die Eltern fehlen sollten.

Somit wurde nach zufriedenstellenden und befriedenden Lösungen gesucht, die selbstverständlich auch die Tradition wahren. So ist es Tradition, das Gregorifest im Juni und vor allem an einem Dienstag zu begehen. Beide Traditionen sind gewahrt.

Lösungen jedoch bestehen oft in Kompromissen, die zwar allen Interessenslagen entgegenkommen, aber nie eine einzige vollständig abbilden. So wird es aber, wie ich wahrnehme, von so manchem Facebook-Diskutanten gewünscht. Die Regelung für dieses Jahr ist Ergebnis eines langen Diskussionsprozesses, der insbesondere zwischen Schulleitung und dem Elternbeirat geführt wurde.

Somit sieht die diesjährige Änderung vor, bei schlechten Wetter in die Christian-Sammet-Halle auszuweichen und so den Kindern trotz des schlechten Wetters die Möglichkeit zu geben, ihre Tänze aufzuführen. Die Eltern haben so Planungssicherheit und können frühzeitig frei für diesen Tag anmelden und im Idealfall am Schloßberg Gregori feiern. Das schöne Wetter jedenfalls haben wir schon bestellt.

Eine weitere Anmerkung sei zu dem Gerücht erlaubt, dass es keinen Ausweichtermin geben würde, wegen der Terminierung der Faustfestspiele. Das ist auch falsch. Es sind die Aufbauarbeiten für das Waldstockfestival, die beispielsweis am Dienstag, den 2.7. schon in vollem Gang sind. Der Dienstag davor wiederum scheidet aus, weil er zu kurz nach den Pfingstferien ist, und die Kinder einen längeren Zeitraum als nur 1-2 Tage brauchen, um nach den Ferien ihre Tänze wieder einzustudieren.

Herzliche Grüße

Ihr

Uwe Raab

Kategorien: Rathaus