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Neue Trassenvarianten

10.03.2017 Erfolg für Pegnitz !

Stop zur Stromtrasse

„Pegnitz ist raus. Unser Stadtgebiet Pegnitz befindet sich nicht mehr in einem der dargelegten Trassenverläufe. Ab jetzt kann mit vorsichtigem Optimismus davon gesprochen werden, dass dieser Kelch an uns vorüber geht. Ich gratuliere der Pegnitzer Bevölkerung und der Region zu diesem Erfolg.“ Mit diesen ersten Worten kommentierte Erster Bürgermeister Uwe Raab die vorgelegten Trassenverläufe des Übertragungsnetzbetreibers Tennet. „Zurückblickend auf den Ausgangspunkt der Diskussion vor nunmehr 3 Jahren ist das ein sensationelles Ergebnis. Wenngleich die Überzeugung nicht gewichen ist, dass der Südost-Link überflüssig ist, würde auf eine dezentrale Energieversorgung gesetzt werden, so ist doch mit unserem seriösen und demokratisch legitimierten Widerstand enormes erreicht worden. Pegnitz stand im Zentrum der Gegenwehr. Dem breiten bürgerschaftlichen Engagement der Pegnitzerinnen und Pegnitzer zusammen mit allen weiteren verbündeten Bürgerinitiativen und Kommunen ist es zu verdanken, dass dieses Ergebnis erreicht werden konnte. Gingen doch die wesentlichen und entscheidenden Impulse von unserer Stadt aus. Letztlich wurden Anfangs- und Endpunkte der Leitung versetzt, was zu einer komplett neuen weiter östlich gelegenen Trassenroute führt. Eine überlastende infrastrukturellen Verdichtung in unserem Raum wurde so verhindert. Mensch und Landschaft werden geschützt und vor 85 m hohen Mastenbauwerken verschont. Die städtebaulichen Entwicklungen sind nicht auf Jahrzehnte hinaus beeinträchtigt. Der Erdverkabelung wurde Vorrang eingeräumt, so dass auch über die geschlagenen Narben wieder Gras wachsen kann. Eine entsprechende Verlegungstiefe der Kabel wird auch hinsichtlich des Gesundheitsschutzes positive Auswirkungen für Anlieger bieten. Mein Dank gilt Landrat Hermann Hübner und Verwaltungsdirektor Daniel Frieß sowie allen Bürgermeisterkolleginnen und –kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit sowie der Staatsregierung und dem früheren Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für deren Gespräch- und Veränderungsbereitschaft. Meine Solidarität und Unterstützung in Folge der reichhaltigen Erfahrungen die wir mit unseren Widerstand sammeln konnten, gilt weiterhin allen noch betroffenen Kommunen, die es wünschen.“, so Raab.

Uwe Raab
Erster Bürgermeister

Kategorien: Rathaus