Stadt Pegnitz Stadt Pegnitz
Stadtansicht mit Wiese und Baum
Brunnen
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Erzweg

Teilstrecke Pegnitz - Steinamwasser

Start: Bahnhof Pegnitz

Länge: 15 km

Markierungszeichen: rotes Kreuz

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof geht es links in die Amag-Hilpert-Straße in Richtung Rosenhof. Nach etwa 800 m biegen wir rechts ab und folgen dem Wegweiser zum Erweinstollen – Erzbergwerk „Kleiner Johannes“ (1869).

Der Eingangsstollen „Erwein“ wurde 1910 angefahren und war bis zur Schließung  1967 der Hauptstollen. Das in einer Aufbereitungsanlage ausgeschiedene „taube  Gestein“ wurde mit einer Seilbahnanlage zu Halden aufgeschüttet.

Nach diesem Abstecher führt der Wanderweg weiter nach Rosenhof. Bei der Bushaltestelle rechts abhbiegen und ansteigend dem Schild zum  Haldenbrünnlein folgen.
Es soll der Trinkbrunnen des Feuermanns gewesen sein, der auf der alten Landstraße Pegnitz – Zips oberhalb des Brünnleins am Kreuzweg nach Neuhof sein  Unwesen getrieben hat und nachts Fuhrleuten und Wanderern auflauerte.

Ein Steilanstieg führt auf den Scheitelbereich der Erzhalde.
Das in einem Jahrhundert hier abgelagerte „taube Gestein“ wurde zur Renaturierung mit Erlen bepflanzt. Zur Überraschung aller hat sich diese Begrünung zu
einem dichten Wald entwickelt.

Nun die alte Landstraße nach Zips überquerend nach Neuhof. Am Segelflugplatz vorbei umgeht man rechts die Ortschaft Neuhof, überqueren die Straße Pegnitz – Troschenreuth und streben südwärts durch eine Senke auf einen Wald zu. Hier gab es früher den Kindleinsbrunnen,  mit heilkräftigem Wasser. Eine „Weiße Frau“ hat hier gewirkt und mit dem Brunnenwasser Schwerkranke genesen lassen.

Den angestrebten Wald links umgehend kommt man, der Markierung folgend, auf einem flachen Bergrücken zum Hainberg und hat wenig später von einem Ruheplatz aus einen grandiosen Blick auf Pegnitz und die  Lohesiedlung.
Eine 1938 errichtete Siedlungsanlage für die größtenteils aus Sachsen und Schlesien stammenden Bergleute. Mit deren Wirken begann die letzte Blütezeit der Eisensteinzeche.

Kurz bergab, links auf dem alten Lobensteiger Kirchenweg geht es zur Straße Hainbronn – Lobensteig. Diese überqueren und  am Waldrand entlang gehen, mit wunderbarem Blick auf Pegnitz. Es geht vorbei an der etwas abseits liegenden Jägersruh,
einem kleinen Felsgipfel in dem Erinnerungstafeln an örtliche verstorbene Jäger eingelassen sind.
Weiter zur Straße Hainbronn – Penzenreuth mit weitem Blick in die Hersbrucker Schweiz. Im Zickzack geht es durch Felder zur
Penzenreuther Kapelle,  mit Maria-Hilfbild nach Amberger Art. Als 1795 (im Torbogen eingemeißelt) das  Dorf durch ein Großfeuer eingeäschert wurde, blieb das Kraus´sche Anwesen  stehen. Aus Dankbarkeit hat die Familie diese Kapelle errichtet.

Die Straße Penzenreuth – Nasnitz kreuzend immer abwärts, führen nun die mit Gras bewachsenen Feldwege nach Steinamwasser.

Empfehlung zu einer Einkehr, rechts die Gaststätte „Zur frischen Quelle“ (Mittwoch Hausmusik) mit seiner Höhlenklause vor der „Namenlosen Höhle“.
Sie wird unter den Speologen auch „Schleimhöhle“ genannt. Sie kann sehr leicht  „befahren“ werden. Zeichnet sich aber namensgerecht durch viel Feuchtigkeit und  einen sehr feinen schmierigen Lehm aus.

Über dem Flembach links der „Mittler Wirt“ bei dem jeden Donnerstag Hausmusik mit Gruppen aus der Umgebung ist.

Weiterführung

Michelfeld 4 km rotes Kreuz (Erzweg)
Auerbach 9 km rotes Kreuz (Erzweg)

Rückwanderung

Pegnitz über Lobensteig 7,8 km – roter Strich
Pegnitz über Hainbronn 7,8 km – rotes Kreuz

Weitere Informationen

Hier finden Sie die Wegbeschreibung zum Herunterladen:

Wegbeschreibung Erzweg

Über den VGN können die Wanderringbücher zum Erzweg bestellt werden.