Stadt Pegnitz Stadt Pegnitz
Stadtansicht mit Wiese und Baum
Brunnen
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Rundwanderweg Blaue Spitze

Start: Parkplatz Bahnstraße oder Bahnhof

Länge: 14 km

Markierungszeichen: blaue Spitze, roter Ring, roter Dachs, 5-Tage-Rundweg (grüne Spitze mit innenstehender 5)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz bzw. Bahnhof zur Sparkasse, der blauen Spitze in Richtung Versickerung folgen. Nach der Fußgängerbrücke 50 m rechts abseits vom Weg befindet sich die Fichtenohe-Versickerung, Eintritt bei der Röschmühle.

Durch Farbtests wurde eindeutig sichergestellt – auf der anderen Bergseite ist der Austritt. Versuche, Enten durch den Berg zu schicken sind gescheitert. Nicht einmal eine Feder ist auf der anderen Seite herausgekommen. Es wird vermutet, der Wasserberggeist hat sie zu einem Festmahl verspeist. 

Der Straße nach Hainbronn folgen, nach 400 m rechts etwas abseits ist der Austritt der Fichtenohe-Versickerung. In Hainbronn rechts abbiegen Richtung Weidlwang/Auerbach ca. 100 m nach Ortsende links abbiegen auf einem Wiesensteig, den Berg hoch zu den Wachbergfelsen, einem Dolomitriff und Klettereldorado mit Routen bis zum 9. Schwierigkeitsgrad (Schiffbug, besoffener Matrose u.a.), auf dem Rücken ungesicherter Aussichtspunkt auf den südlichen Teil von Pegnitz.

Weiter ansteigend zu einem kleinen Platz. Hier halbrechts, die Teerstraße verlassend immer der Markierung folgend bis zum
Kanonier von Weidlwang

"Die Schwedn senn ´kumma,ham alles mt´gnumma,
ham d´Fenster ei´gschlog´n
ham´s Blei davo ´trog´n
ham Kugeln draus ´gossen
und die Bauern derschossen."
   (Lied aus dem 30-jährigen Krieg)
   
Im 30-jährigen Krieg ist ein versprengter Trupp schwedischer Landsknechte auf der Weinstraße von Horlach Richtung Michelfeld gezogen. Die Bauern hatten einen Pflug als Kanonenattrappe auf den Dorffelsen gezogen. Die schwedischen Späher glaubten es ist eine „Feldschlange“ und sahen darin einen übermächtigen Gegner. Sie zogen daraufhin in weitem Bogen um das Dorf.

Nach ca. 1,5 km trifft man auf den Kreuzweg. Vom Kloster Michelfeld nach Gößweinstein sind auf dem Pilgerweg zwischen der Pegnitz und Horlach 14 Kreuzwegstationen.

Markierungsänderung auf Roter Dachs, nun dieser rechts folgend wird  auf besagtem Kreuzweg nach 1,5 km Horlach erreicht. Hier ist eine „Schaltstelle“ für

  •  Einkehr
  •  Rückweg mit dem Pegomobil (stündlich von Montag bis Samstag Mittag) oder
  •  Rückwanderung mit Markierungswechsel 5-Tage-Rundweg (grüne Spitze mit innen stehender 5) nach Pegnitz. 

Der Weg geht rechts auf der Straße nach Stein. Am Buswendekreis links abbiegen ins Heroldsreuther Tal. In der Senke gerade bergan nach Hammerbühl und zur Lohesiedlung, hier rechts am Kindergarten vorbei abwärts Richtung Eisenbahn und dem Felsweg folgend am Fuß der Lochsfelsen entlang einen Wiesengrund überquerend zur Barbarasiedlung. Hier trifft der Weg wieder auf den Eintritt der Versickerung und auf dem bereits bekannten Weg geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Weitere Informationen

Hier finden Sie die Wegbeschreibung und die Karte zum Herunterladen:

Wegbeschreibung Blaue Spitze

Karte

Die Busverbindungen Pegnitz - Horlach finden Sie unter folgendem Link:

Regionalbus Linie 380, Pegomobil: Stadtverkehr Pegnitz und Zusatzfahrten ( Pegnitz - Plech - ) Stein  -  Nemschenreuth  -  Pegnitz