Stadt Pegnitz Stadt Pegnitz
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Pegnitzer Osterbrunnen

Pegnitzer Geschichte

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1000 – 500 v. Chr.: Archäologische Funde am „Kleinen Kulm“ und Nemschenreuth belegen eine frühe Ansiedlung im Tal von Fichtenohe und Pegnitz in der „Hallstadt-Periode“

1119: Die Existenz des Dorfes „Begenze“ wird durch die Stiftungsurkunde vom Bischof Otto I. von Bamberg erstmals belegt

1313: Das Dorf „Begenze“ wurde zum Markt „Pegnitz“

1355: Kaiser Karl IV. verlieh Pegnitz die Stadtrechte zur Stadt Pegnitz; ein entscheidender Schritt vom Mittelalterlichen Marktflecken, barocken, Ackerbürgerstädtchen und Bergbaustandort der Industriephase bis zum fortschrittorientierten Mittelzentrum des 20./21. Jahrhunderts war damit getan

Mitte des 14. Jh.: Neben der Altstadt entstand noch eine Neustadt „uff dem Letten“;  Jahrhundertelang existierten also zwei Gemeinden/Siedlungen mit unterschiedlichen Verwaltungen

1357: Die Landgrafen Ulrich und Johannes von Leuchtenberg veräußerten die „Stadt und Veste“ (d. h. die Neustadt) samt Leuten, Gütern, usw. an den Kaiser

1357 – 1402: Stadt Pegnitz gehört zum Königreich Böhmen

1402: Pegnitz wurde an den Nürnberger Burggrafen Johann III. verpfändet und gelangte damit in den Besitz der Zollern

1792: Pegnitz wurde preußisch, da König Friedrich Wilhelm II. von Preußen der nächste erbberechtigte Verwandte aus dem Hause Zollern war

1810: Pegnitz gehörte nach rund viereinhalb Jahrhunderten wieder zu Bayern

1818: Die Altenstadt schloss sich bei der Bildung politischer Gemeinden in Bayern in verwaltungstechnischer Hinsicht an die Stadt an; allerdings galten die „Altstädter“ auch weiterhin nicht als gleichberechtigte Bürger der Stadt Pegnitz – d. h. sie verfügten nicht über deren Rechte und fanden sich zudem steuerlich benachteiligt

1876: Die Altenstadt und Neustadt einigen sich auf gleiche Rechte und Pflichten; ab diesem Zeitpunkt bilden beide Kommunen eine einzige Ortschaft

1843: Bau der Eisenbahnstrecke Nürnberg - Pegnitz - Hofundefined

1890: Errichtung der Eisengießerei Pegnitzhütte

ab 1950: Expansion der Stadt; Schwerpunkte lagen im Wohnungsbau, Straßenbau, der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung

Als "Schulstadt" bietet Pegnitz heute alle Schularten. Darüber sind Fachschulen, wie die Bayerische Justizakademie, die Hotelfachschule und die Berufsfachschule für Hotelmanagement und das Pegnitzer Gymnasium als UNESCO-Schule mit Schülerheim in der Stadt ansässig.

Pegnitz hat im Laufe des letzten Jahrhunderts eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erlebt und ist heute ein Mittelzentrum mit attraktivem Lebensraum für gut 15.000 Einwohner auf einer Gesamtfläche von rd. 100 qkm. Wirtschaftliche, kulturelle und touristische Angebote machen die Stadt zu einem Anziehungspunkt für die gesamte Region.

Seit 1987 besteht eine lebendige Partnerschaft mit Partnerstädten in Frankreich und seit 2005 in Tschechien. Außerdem hat die Stadt Pegnitz vor 40 Jahren die Patenschaft für ein Boot der Marine übernommen, das nunmehr den Namen "Pegnitz" trägt.