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Gregori

Um 6 Uhr in der Früh böllert es vom Schloßberg her.
Das Auftaktzeichen für Bäcker, Metzger und vor allem für Mütter ist gegeben. Kränze, Fahnen, Festkleidla, Würst und Labla werden hergerichtet.

So ist es Brauch, dass Böller bereits um 6 Uhr früh vom Schloßberg herab künden:
Heute ist der Gregorientag. Die Schüsse werden um 9, 11 und 13 Uhr wiederholt.

Das Gregoriusfest ist ein Kinderfest mit einer fast 1000-jährigen Tradition. Zu Ehren des so genannten Kinderpapstes, Gregor I.,  um 540 geboren und von 590 bis 604 Papst, wird dieses Schulfest abgehalten. Gregor entstammte einem alten Patriziergeschlecht im byzantinischen Rom. 572 brachte er es zur höchsten Beamtenstellung in Rom, zum Praefectus urbis.

Das Gregorifest wird vielerorts gefeiert. In der Markgrafschaft Bayreuth behielten bis zum heutigen Tag Kulmbach, Thurnau, Kasendorf, Creußen und Pegnitz diese Tradition bei.

Ein bunter Kinderzug, geschmückt mit vielen Blumenkränzen und Bögen, schlängelt sich jedes Jahr Ende Juni durch die Innenstadt hinauf zum Schloßberg. Tänze werden aufgeführt, Bratwürste gegessen und so ein bunter Nachmittag verbracht.


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